Einreisebestimmungen: Für die Einreise nach Griechenland benötigen Schweizer Bürger einen gültigen Personalausweis (Identitätskarte) oder einen Reisepass.
Visum: Für die Einreise nach Griechenland benötigen Sie kein Visum.
Botschaft Griechenland in Bern: Weltpoststrasse 4, Postfach 72, 3015 Bern, Tel.: 031/356 14 14, Fax: 031/368 12 72, E-Mail: gremb.brn@mfa.gr, Öffnungszeiten: 9:00 – 16:30 Uhr.
Fremdenverkehrsamt: Über die Website: https://www.visitgreece.gr/ (in Englisch) informiert die nationale griechische Tourismusorganisationen GNTO (Greek National Tourism Organisation) über das Reiseziel Griechenland. Kontakt über E-Mail: info@gnto.gr, Adresse Tourismusinformationsbüro Akropolis: 18-20, Dionysiou Areopagitou street, Athen, Tel. +30 210 33 10 529, Öffnungszeiten: 9.00 – 20:00 Uhr, samstags: 10:00 – 16:00 Uhr.
Klima, Wetter und Reisezeit: Grundsätzlich herrscht in Griechenland ein mediterranes Klima vor. Das Wetter kennzeichnen feucht-milde Winter sowie teilweise sehr heisse, trockene Sommer. An den Küsten regnet es im Winter häufig, Schnee fällt selten. In den heissen Sommern sorgen gelegentliche Sommergewitter für etwas Abkühlung. Im Landesinneren von Griechenland ist es deutlich kühler, dort kommt es im Winter wiederholt zu Nachtfrost, starke Schneefälle gelten in den Bergen eher als Regel denn als Ausnahme. In den Sommermonaten ähnelt das heiss-trockene Wetter der Berge dem der Küstenregionen. Ein eher gemässigtes Klima beeinflusst das Wetter in einem kleinen Teil des nordwestlichen Festlandes.
Athen: In Athen sorgt ein stetiger, leichter Wind dafür, dass das heisseste Wetter einigermassen erträglich bleibt. Dennoch eignen sich die Sommermonate mit Temperaturen von durchschnittlich 30 Grad im Juni bei zehn Sonnenstunden sowie 33 Grad im Juli und August bei elf Sonnenstunden nur für Badegäste als Reisezeit. Während Hitzeperioden klettert das Thermometer oftmals auf mehr als 40 Grad im Schatten, in der Nacht kühlt es nicht unter 25 Grad ab. Selbst im September erreichen die Temperaturen in der Hauptstadt von Griechenland im Mittel noch 29 Grad. Für Besichtigungen haben sich die Monate von Oktober bis Mai als beste Reisezeit erwiesen. Selbst im kältesten Monat Januar zeigt das Thermometer in Athen während des Tages bis zu 13 Grad, nachts nicht weniger als 6 Grad. Die meisten Wolken bilden sich im Dezember, dann regnet es durchschnittlich an zwölf Tagen.
Kreta: Das Klima ist typisch für den südlichen Mittelmeerraum und hat sehr heisse und trockene Sommer sowie feuchte und mässig kalte Winter. Die beste Reisezeit für Kreta ist das Frühjahr mit den Monaten Mai und Juni sowie der Spätsommer bzw. Herbst von Ende August bis Anfang Oktober mit Durchschnittstemperaturen um die 25 Grad Celsius und nur sehr geringem Niederschlag.
Sprache: Griechisch ist die Landessprache in Griechenland. Die griechische Sprache hat ein eigenes Alphabet. Viele Griechen sprechen mindestens eine Fremdsprache. Als Besucher kann man sich am besten mit Englisch verständigen. Ortsschilder sind meist auch in lateinischer Schrift beschrieben.
Religion: mehrheitlich griechisch orthodox
Staatsform/Regierungsform: Parlamentarische Demokratie
Fläche: 131’940 km²
Einwohnerzahl: 11,2 Mio.
Kleidung: Empfehlenswert ist leichte Freizeitkleidung aus Baumwolle, ein Sonnenhut für tagsüber und ein Pullover für abends. Wichtig sind gute, bequeme Schuhe für Stadtbesichtigungen und Wanderungen. Am Strand können Plastiksandalen oder Tauschschuhe gute Dienste leisten (oft gibt es Kieselsteine und Felsen).
Feiertage: Neujahr, Heilige Drei Könige, Nationalfeiertag (25. März), Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Auffahrt, Pfingstmontag, Mariä Himmelfahrt, Ochi-Tag (28. Oktober), Weihnachten, Stephanstag. Neben den gesetzlichen Feiertagen gibt es zahlreiche, z.T. von Ort zu Ort verschieden Feste (Karneval, Theater- und Musikfestivals, Wein- und Heiligenfeste, usw.).
Shopping: Griechenland bietet sehr viele Einkaufsmöglichkeiten. Viele Artikel sind importiert, aber man findet auch viele griechische Produkte, so werden Sie die unvergleichlichen Produkte, wie Honig, Wein, Kräuter, Olivenöl und Gebäck überall antreffen. Im Januar und Februar bzw. Juli und August können Sie in Athen von Ausverkäufen profitieren. In kleineren Geschäften ist es generell immer ein Versuch wert, den Preis herunterzuhandeln. Liebhaber von Antiquitäten sollten in Athen am Sonntagmorgen den Markt auf dem Avissyanis-Platz (Monastiraki) oder den Flohmarkt von Piräus aufsuchen.
Souvenirs: beliebte Souvenirs aus Griechenland sind etwa Antiquitäten, Schnitzereien aus dem Holz des Olivenbaums, Nachbildungen antiker Gegenstände aus Keramik, Kulinarisches wie Olivenöl, Wein, Kräuter, süsse Baklava oder Ouzo, der typische Anisschnaps, die Langhalslaute (Bouzouki) mit drei oder vier Doppelsaiten, Silber- oder Goldschmuckstücke, etc.
Geld und Devisen: Viel der grösseren Geschäfte, Restaurants und Hotels akzeptieren Kreditkarten (z.T. wird 3-5% Bearbeitungsgebühr dazugerechnet, ohne Sie darüber zu informieren). Reisechecks wechselt man am besten in einer Bank oder im Hotel, vergessen Sie nicht dazu Ihren Pass mitzunehmen. In vielen Orten finden Sie Geldautomaten.
Währung: Der Euro ist die offizielle Währung in Griechenland.
Strassenverkehr: Die Strassen auf Kreta und in Griechenland im Allgemeinen sind sehr unterschiedlich, was ihre Qualität und Zustand betrifft. Grosse Städte werden meist durch breite Schnellstrassen verbunden, kleine Städte und Dörfer durch engere und kleinere Strassen. An der Nordküste Kretas entlang verläuft eine Schnellstrasse, die Agios Nikolaos mit Kastelli (Kissamos) via Heraklion, Rethymnon und Chania verbindet. Im Landesinneren sind die Strassen oft eng und haben unübersichtliche Kurven. In Griechenland herrscht Rechtverkehr. Derjenige, der in einen Kreisverkehr einfährt, hat Vorfahrt, während der Verkehr innerhalb des Kreisverkehrs Vorfahrt gewähren muss. Verkehrsschilder sind in ganzem Griechenland in Griechisch und Englisch vorzufinden.
In Griechenland herrscht Anschnall- und Helmpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit sind:
innerorts 50 km/h, ausserorts 90 km/h, auf Autobahnen 110 bzw. 120 km/h (Autobahnen sind manchmal normale Landstraßen, die als Autobahnen – Patras/Korinth – bezeichnet werden). Die Promillegrenze beträgt 0,5. Gelbe Linien an Straßenrändern markieren Parkverbote. Mobiltelefonieren ist nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Um ein Auto zu mieten muss der Fahrer einen nationalen Führerschein mit englischer Übersetzung oder einen internationalen Führerausweis besitzen. Das Mindestalter beträgt 21 Jahre.
Impfung: keine erforderlich
Ärztliche Versorgung: In Griechenland ist eine umfassende medizinische Versorgung gewährleistet. Die medizinischen Einrichtungen sind gut. Im Notfall müssen sie ihre Krankenversicherungskarte vorweisen. Ärzte und Krankenhauspersonal sind im Allgemeinen gut ausgebildet, viele sprechen Deutsch oder Englisch. Neben der europäischen Notfallnummer gelten für die Polizei 100, die Erste Hilfe 166, die Feuerwehr 199.
Gesundheit: Das Ausmass an gesundheitlichen Risiken ist beschränkt, vor der starken Sonne sollte man sich schützen. Leitungswasser kann in Griechenland bedenkenlos getrunken werden. Wenn Sie regelmässig rezeptpflichtige Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie einen ausreichenden Vorrat mitbringen.
Zeitverschiebung: Es gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ)+1 Stunde.
Hauptstadt: Athen
Flugzeit: ca. 2 Stunden 40 Minuten ab Zürich nach Athen
Flug: Die Fluggesellschaft Olympic Air (OA) (https://www.olympicair.com/) ist eine Tochter der griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines (A3), die Athen und Thessaliniki mit vielen weiteren europäischen Städten verbindet. Aegean Airlines (A3) verbindet im Sommer Wien und zahlreiche deutsche Städte mit Iraklion auf Kreta.
Zahlreiche andere Fluggesellschaften, darunter Lufthansa (LH), Austrian Airlines (OS) und Swiss International (LX), bieten regelmäßige Verbindungen nach Griechenland an. Air Berlin (AB) fliegt von vielen deutschen Städten und von Zürich aus verschiedene Urlaubsziele in Griechenland an. Bitte beachten Sie für Ihren Flug die Sicherheitsbestimmungen für Ihr Handgepäck und die Beschränkungen für Freigepäck.
Badetücher: Die meisten Badehotels stellen den Gästen Badetücher für den Swimmingpool und meistens auch für den Strand gratis zur Verfügung.
Mobiltelefon (Handy): Die Mobiltelefone anderer europäischer Anbieter funktionieren problemlos. Erkundigen Sie sich zusätzlich bei Ihrem Anbieter. Sind Sie lange in Griechenland unterwegs, lohnt es sich eine lokale Prepaid-SIM-Karte zu kaufen. Vorwahl aus Griechenland in die Schweiz: 0041, Vorwahl nach Griechenland: 0030.
Verhalten / Umgangsformen: Auch wenn es sehr heiss ist, Strandkleidung sollte nur am Meer oder Pool getragen werden, nicht in der Stadt. Für den Besuch eines Klosters tragen Damen Röcke oder Hosen bis mindestens unter die Knie und bedecken die Schultern, die Männer tragen lange Hosen. Wenn Sie von Griechen eingeladen werden, lehnen Sie nicht ab, das würde Ihre Gastgeber kränken. Und es ist auch gut zu wissen, dass die Griechen empfindlich sind, wenn es um die Beziehungen ihres Landes zur Türkei geht; Bemerkungen oder Witze sind diesbezüglich nicht angebracht. Die Bedienung ist in der Rechnung einbegriffen, doch man lässt gewöhnlich ein kleines Trinkgeld zurück, in den Restaurants wie auch nach der Taxifahrt.
Fotografieren: In den meisten Museen ist Fotografieren erlaubt, man sollte jedoch vorher fragen. Keine Aufnahmen darf man in der Nähe von Flughäfen und Militärstützpunkten machen. Seien Sie rücksichtsvoll, wenn Sie Personen fotografieren und fragen Sie gegebenenfalls um Erlaubnis.
Geschäftszeiten: Die Ladenöffnungszeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Reine Souvenirgeschäfte haben meist täglich 9-22 Uhr, Supermärkte Mo-Sa 8-20 Uhr geöffnet. Andere Geschäfte sind meist Mo-Sa 9-14 Uhr und zumindest Di, Do, Fr, Sa auch ca. 17-20 Uhr offen.
Stromspannung: 220/230 Volt Wechselstrom, üblich sind zweipolige Steckdosen mit Erdung. Auf Kreta sind die meisten Steckdosen dreipolig.
Sonne: Wie anderswo im Süden auch, sollte man sich nicht zu lange in der Sonne aufhalten, sich mit Sonnencreme und Hut schätzen und wenn immer möglich über die Mittagszeit den Schatten suchen.
Taxi: Taxis sind recht preiswert, Fahrpreise werden nach der Kilometerzahl berechnet. Zuschläge sind vom/zum Bahnhof, Hafen und Flughafen zu bezahlen. Taxis werden häufig mit anderen Fahrgästen geteilt. Nachttarif: zwischen 01.00-06.00 Uhr, doppelter Fahrpreis zwischen 02.00-04.00 Uhr.
Öffentliche Verkehrsmittel: Für lange Stecken benützen viele Einheimische den Autobus. Die Verbindungen sind gut, die Fahrzeuge im Allgemeinen in einwandfreiem Zustand (ausser die kleinen Ortsbusse) und die Preise moderat. Auch auf Kreta reist man am bestem mit dem Bus. Innerorts besteht meistens ein gut ausgebautes Busnetz. Die günstigsten Fahrkarten kauft man am Kiosk, man muss sie vor jeder Fahrt entwerten, auch wenn Sie umsteigen. Wegen den Staus auf der Strasse bevorzugen viel Athener die U-Bahn. Für Athen können Sie auch einen Transportpass für einen Tag oder eine Woche kaufen. Der Zug ist langsam und eher unpraktisch, auch wenn die Tarife niedriger sind als für den Bus. Die Linien der verschiedenen Fährgesellschaften ergeben zusammen ein gutes Verbindungsnetz vom Festland zu den Inseln.
Check-In/Check-Out: Wie international üblich, erfolgt der Check-In normalerweise ab 14 Uhr und der Check-out bis 12 Uhr (Ausnahmen je nach Absprache mit der Rezeption und je nach Verfügbarkeiten). In einigen Hotels wird bei der Ankunft ein Abzug der Kreditkarte als Sicherheit verlangt.
Zoll / Ein- und Ausfuhr: Folgende Artikel können zollfrei nach Griechenland eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak; 1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt über 22% oder 2 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22% oder Schaumwein; 2 l Tafelwein; 16 l Bier; 500g Kaffee oder 250 g Kaffeeextrakt; 100 g Tee oder 40 g Teeextrakt; 50 g Parfüm und 250 ml Eau de Toilette. Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 175€ (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 90 €. Alkohol und Tabakwaren dürfen nur von Personen ab 17 Jahren eingeführt werden.
Zoll / Einfuhr Schweiz: Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise in die Schweiz: Persönliche Güter wie Kleidung, Kosmetika, Sportausrüstung, Kamera etc. in angemessener Menge und zum persönlichen Gebrauch, Waren/Geschenke im Gegenwert von CHF 300.-, 250 Stück Zigaretten/Zigarren oder 250 g Tabakfabrikate, 5 Liter alkoholische Getränke bis 18 Vol.-% und 1 Liter alkoholisches Getränk über 18 Vol.-% (abgabefrei für Personen über 17 Jahre). Werden die Freimengen an Alkohol und Tabakwaren überschritten und übersteigt der Geschenkwert aller mitgeführter Waren (Geschenke, Tabak, Alkohol) die Wertfreigrenze von CHF 300.-, so sind sie Zoll- und Mehrwertsteuerpflichtig. Nicht erlaubt ist die Einfuhr von gefälschten Markenartikeln (wie z.B. Uhren, Designerartikel, Bekleidung, Raubkopien – diese werden am Zoll konfisziert), ferner von Waffen, pyrotechnischen Gegenständen, gewissen Pflanzen, Tieren und Tierprodukten. Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, dem die meisten europäischen Staaten verpflichtet sind, besteht im europäischen Heimatland striktes Einfuhrverbot für Schildpatt, Elfenbein, Korallen, Tierfelle und Tierhäute, Pelze, Schlangen- und Krokodilleder. Sie werden am Zoll beschlagnahmt. Weitere Auskünfte finden Sie auf der Internetseite des EZV: https://www.ezv.admin.ch/.
Massgeschneiderte Reisen

